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Über mich

Geboren und aufgewachsen in München, begann ich nach dem Abitur das Studium der Humanmedizin in München und Innsbruck. Es folgten Berufserfahrungen im klinischen sowie im niedergelassenen Bereich in München, Südafrika und Indien. Nach Abschluss meiner Facharztausbildung in Orthopädie und Unfallchirurgie machte ich mich mehr und mehr mit dem Praxisalltag vertraut und ließ mich schliesslich 2018 in München-Giesing mit eigenem Praxissitz nieder.

Mein Schwerpunkt liegt auf der konservativen Behandlung von Erkrankungen und unfallbedingter Verletzungen des Bewegungsapparates.

Im Mittelpunkt steht dabei besonders eine umfassende und individuelle Betreuung sowie das Einbeziehen der körperlichen Eigenverantwortung. Durch Anwendung meines konservativen Therapiespektrums ist es mir möglich, den Patienten in seinem Krankheitsverlauf zu begleiten und zu unterstützen.

Es ist mir wichtig, durch eine fundierte körperliche Untersuchung, sowie über den Kontakt auf menschlicher Ebene, den Heilungsverlauf voranzutreiben um eine individuelle, patientenzentrierte Therapielösung zu finden. Desweiteren gehören Prävention, Trainingsgestaltung nach Verletzungen sowie Arbeitsplatzgestaltung und Arthrosebehandlung zu meinen Schwerpunkten.

Ich betreue seit Jahren die aktive Wettkampfstaffel sowie die Breitensportler des Boxwerk München und bin somit engstens mit diversen Sportverletzungen vertraut.

Vita

Studium der Humanmedizin

1997 – 1999

Leopold- Franzens Universität, Innsbruck

1999 – 2001

Ludwigs- Maximilians- Universität (LMU), München

2001 – 2005

Technische Universität München

2004 – 2005

Medizinisches Arbeiten in Kliniken in Südafrika und Indien

2007

Promotion

Dissertation

2006 – 2007

“Ultrastruktur und Biochemie der Epiphysenfuge” bei Herrn Professor Wolfgang Pförringer, Orthopädie, München

Medizinische Ausbildung

2006 – 2010

Assistenzarzt in der Abteilung für Unfallchirurgie und Wiederherstellungschirurgie, Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Handchirurgie und Sportmedizin im Kreiskrankenhaus Erding

2010 – 2012

Assistenzarzt in der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie Stadtklinik Bad Tölz

2012 – 2014

Praxisvertretungen Orthopädische Praxis Dr. Lehner München/Solln

2013

Assistenzarzt Orthopädische Praxis Dr. Lehner München/Solln

2013 – 2014

Medizinisches Kompetenzzentrum ADAC München

2014 – 2018

Assistenzarzt Orthopädisches Praxenzentrum München

2018

Niederlassung im Orthopädischen Praxenzentrum München

Zusatzausbildung

2013

Facharztbezeichnung Orthopädie und Unfallchiurgie

2015

Zusatzbezeichnung Manuelle Medizin

2017

Zusatzbezeichnung Akupunktur

Nebentätigkeit

–  Betreuung der aktiven Wettkampfstaffel sowie der Breitensportler des Boxwerk München e.V.

–  Ringarzt bei Sparringstunieren

Vita

Studium der Humanmedizin

1997 – 1999

Leopold- Franzens Universität, Innsbruck

1999 – 2001

Ludwigs- Maximilians- Universität (LMU), München

2001 – 2005

Technische Universität München

2004 – 2005

Medizinisches Arbeiten in Kliniken in Südafrika und Indien

2007

Promotion

Dissertation

2006 – 2007

“Ultrastruktur und Biochemie der Epiphysenfuge” bei Herrn Professor Wolfgang Pförringer, Orthopädie, München

Medizinische Ausbildung

2006 – 2010

Assistenzarzt in der Abteilung für Unfallchirurgie und Wiederherstellungschirurgie, Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Handchirurgie und Sportmedizin im Kreiskrankenhaus Erding

2010 – 2012

Assistenzarzt in der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie Stadtklinik Bad Tölz

2012 – 2014

Praxisvertretungen Orthopädische Praxis Dr. Lehner München/Solln

2013

Assistenzarzt Orthopädische Praxis Dr. Lehner München/Solln

2013 – 2014

Medizinisches Kompetenzzentrum ADAC München

2014 – 2018

Assistenzarzt Orthopädisches Praxenzentrum München

2018

Niederlassung im Orthopädischen Praxenzentrum München

Zusatzausbildung

2013

Facharztbezeichnung Orthopädie und Unfallchiurgie

2015

Zusatzbezeichnung Manuelle Medizin

2017

Zusatzbezeichnung Akupunktur

Nebentätigkeit

–  Betreuung der aktiven Wettkampfstaffel sowie der Breitensportler des Boxwerk München e.V.

–  Ringarzt bei Sparringstunieren

Interview

Dr. med. Thomas Baurmann, 25.03.2021

Gab es einen Schlüsselmoment, der Sie medizinisch umdenken ließ?

Heute operiere ich ja nicht mehr. Anders war das in meiner Zeit an der Klinik. Einmal haben wir eine Knieprothese durchgeführt. Ich erinnere mich genau, wie erstaunt ich war, dass man so ein kaputtes Knie haben kann. Das war richtig zerstört. Mir war unbegreiflich, wie der Patient an diesen Punkt kommen konnte. Das hat mir verdeutlicht, wie wenig Ahnung wir Menschen in Hinblick auf unseren Körper haben. Und ich habe für mich begriffen, wie wichtig Prävention ist.

Wo sollte Prävention beginnen?

Am besten in der Schule! Prävention bedeutet, dass wir rechtzeitig Acht geben, unseren Körper nicht kaputt zu machen und aufhören über unsere Verhältnisse zu leben. Wir sorgen also vor. Würden die Menschen präventiver denken, dann könnten sie sich so viel ersparen. Aber wer seinen Körper nicht kennt, der tut sich da natürlich schwer. Meine Mutter war Physiotherapeutin. Dadurch habe ich persönlich von klein an viel über meinen Körper gelernt. Das ist aber nicht die Norm. Den meisten Menschen fehlt einfach der Zugang zu ihrem eigenen Körper.

Was ist der Grund für die körperliche Entfremdung?

Einmal mangelndes Wissen! Hinzu kommt unser moderner Lebensstil, der sehr statisch geworden ist. Smartphones, Bildschirmarbeit, wenig Bewegung, schlechte Balance zwischen Ruhe und Belastung – all das führt zu körperlicher Entfremdung. Viele machen entweder zu viel oder gar nichts. Beides ist schlecht für den Körper. Das Verhältnis aus Aktivität und Entspannung muss stimmen.

Sind die Menschen denn überhaupt empfänglich für mehr Wissen?

Gerade die jungen Leute sind super neugierig. Tatsächlich braucht es auch gar nicht viel, um sich direkt energetischer zu fühlen. Energie bedeutet Lebensqualität. Das gilt für die Seniorin genauso wie für den Abiturienten. Aber Motivation ist wichtig und es muss dabei eine bewusste Entscheidung getroffen werden. Denn was am meisten Zeit braucht, ist die Umgewöhnung von falschen Routinen. Der Kopf muss sich umgewöhnen, der Körper muss sich umgewöhnen. Wenn das geschafft ist und Kontinuität im neuen Verhalten entsteht, ist die größte Herausforderung gemeistert. Aber wer nichts macht, der bekommt vielleicht chronische Erkrankungen.

Was fasziniert Sie am ganzheitlichen Ansatz in der Orthopädie?

Ich begreife immer mehr, wie kostbar ein gesunder Körper ist und zu was er fähig ist. Neben den organischen Leiden, die funktionellen Zusammenhänge zu verstehen ist für mich der Schlüssel zu ganzheitlicher medizinischer Arbeit. Aber dafür muss man auch ein Bewusstsein haben. Nehmen wir zum Beispiel unsere körpereigenen Selbstheilungskräfte: wie eine hauseigene Apotheke. Wenn man diese Fähigkeiten nicht erkennt, dann bleiben sie vielleicht verborgen. Genauso sieht es mit eigenen Regenerationssystemen aus. Der Klassiker: Schlaf! Gesunder Schlaf ist sehr wichtig in der Orthopädie, weil er massiv den Schmerz beeinflusst. Klingt simpel, aber das muss man erst mal auf dem Radar haben. All diese Aspekte miteinzubeziehen – ganzheitlich – das bringt für mich die Lösung.

Neben den Menschen in der Praxis betreuen Sie noch das Boxwerk München. Wie kam es dazu?

Im Boxwerk München bin ich Mitglied seit 2010. Zum Ausgleich boxe ich dort regelmäßig und wurde dann gefragt, ob ich nicht gelegentlich als Ringarzt bei Turnieren dabei sein kann. Außerdem betreue ich die Wettkampfstaffel – also die Amateurboxer, die das ganze ernster betreiben. Wenn es also eine Verletzung oder Fragen gibt, kommen die Boxer zu mir.