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Medizinisches Spektrum

Akupunktur

Akupunktur ist ein Baustein der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Der Einstich der Nadel hat mehr als lokale Wirkung: Er bewirkt eine Bewegung der Lebensenergie Qi, die aufgrund von komplexen Vernetzungen Balancestörungen im Körper ausgleichen kann. Sie als Patient spüren das in Form von gesteigertem Wohlbefinden, besserem Schlaf und mehr Vitalität.

Geschichte

Die Akupunktur ist ein effektives Heilverfahren der Traditionellen chinesischen Medizin und hat sich bis in unserer heutigen Zeit bewährt.

Die Akupunktur entwickelte sich auf der Grundlage der Erfahrung, dass die Einwirkung spitzer Gegenstände auf den Körper Beschwerden lindern kann. Die Systematisierung dieser Beobachtung erfolgte bereits 475-221 v. Chr.

Doch die Asiaten sind vermutlich nicht die Einzigen, die schon vor langer Zeit die heilsame Wirkung der Stechtherapie für sich entdeckten: Auch in anderen Kulturen waren vor tausenden von Jahren Reizverfahren (z. B. durch Tätowierungen) auch als Schmerztherapie bekannt. Und beim Gletschermann “Ötzi” (datiert auf etwa 3300 v. Chr.) fanden die Wissenschaftler an den Gelenken Stichspuren und Tätowierungen.

Anwendungsgebiete

FAQ

Wie wirkt Akupunktur?

Die Akupunktur wirkt regulierend und harmonisierend. Die Punktestimulation weckt interne Heilungsmechanismen, welche das Körpersystem im Laufe der Behandlung stabilisiert.

Über exakt platzierte Nadeln an bestimmen Punkten kommt es u.a. zur Ausschüttung schmerzlindernder und stimmungsaufhellender Substanzen im Gehirn, welche als Glückshormone bezeichnet werden (Serotonin, Morphin,  Endorphin, Enkephalin. 

Durch eine Reizung kann über moderne diagnostische Verfahren (z.B. MRT) eine erhöhte Gehirnaktivität eindeutig nachgewiesen werden 

Im emotionalen und seelischen Bereich führt sie je nach Auswahl der Akupunkturpunkte zu einer Vitalisierung oder Beruhigung und wirkt psychisch ausgleichend. Ich wende die Akupunktur in meiner Praxis erfolgreich zur Behandlung jeglicher Art von Schmerzen am Bewegungsapparat an (z.B. Rücken-, Knie- , Schulter-, Nacken oder Nervenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne,). Aber auch bei psychosomatischen Beschwerden, bei denen sich seelische Beschwerden körperlich äussern, kann geholfen werden. (v.a. bei stressbedingten Nackenkopfschmerzen).

Akupunktur wirkt: 

  • Abschwellend
  • Immunstärkend
  • Durchblutungsfördernd
  • Muskelentspannend
  • Psychisch ausgleichend
  • Schmerzlindernd

Müssen die schmerzhaften Bereiche genadelt werden um einen Effekt zu erzielen?

Nein. Bei akuten Schmerzen kann über sogenannte Fernpunkte, welche nicht im Schmerzgebiet liegen behandelt werden.

Wieviel Behandlungen benötige ich?

Um einen erste dauerhaften Effekt zu erzielen werden in der Regel 6 Sitzungen benötigt. Ein nachhaltigeren Erfolg tritt bei 10 Sitzungen ein.

Gibt es Nebenwirkungen?

Die Akupunktur hat sehr viel weniger Nebenwirkungen als jedes Schmerzmittel und ist in der Hand des ausgebildeten Arztes ein äußerst sicheres Verfahren.

Wird Akupunktur von meiner Krankenkasse bezahlt?

Die Gesetzliche Krankenkassen zahlen bis zu 10 Akupunkturbehandlungen momentan nur bei 2 Diagnosen (Degeneratives Lendenwirbelsyndrom und Kniearthrose). Allerdings erfolgt eine Kostenübernahme Ihrer Kasse nur, wenn nachgewiesen werden kann, dass aufgrund der Beschwerden seit mindestens 6 Monaten eine Behandlung bei einem Arzt stattgefunden hat und der behandelnde Arzt die entsprechende Abrechnungsgenemigung besitzt.

Die meisten Privaten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für die Akupunktur in einem wesentlich breiteren Rahmen, etwa bei der Schmerztherapie, bei Allergien, und Schlafstörungen. Da die Bedingungen zur Kostenübernahme sehr variieren empfehlen wir Ihnen sich vor einer Behandlung bei Ihrer Kasse zu erkundigen.

Wird Akupunktur von meiner Krankenkasse bezahlt?

Sollte Ihr Kasse die Kosten nicht übernehmen biete ich Akupunktur als sogenannte Individuelle Gesundheitsleistung (IGEL-Leistung) an. Für eine Behandlung wird in meiner Praxis ein Betrag von 40,80 Euro berechnet.

Fokussierte Stosswellentherapie

Stosswellen sind mechanisch erzeugte, hochenergetische radiale Schalldruckwellen die mit Hilfe eines Schallkopfes direkt auf die zu behandelnde Körperstelle übertragen werden. Auf diese Weise wirken sie punktgenau dort, wo sich das Schmerzzentrum befindet.

Anwendungsgebiete

FAQ

Was bewirkt die Stosswellentherapie?

Stoßwellentherapie kann nicht nur Verkalkungen zertrümmern, sondern auch Sehnenansatzentzündungen behandeln oder schlecht heilende Knochenbrüche regenerieren. Die Behandlung beschleunigt allgemein den Heilungsprozess in Geweben, weil sie die Bildung von körpereigenen Botenstoffen fördert. Auf diese Weise können verschiedene Arten von Sehnenentzündungen wie die Achillessehnenentzündung (Achillodynie) oder Tennis- bzw. Golferellenbogen (Epikondylitis) ohne Operation behandelt werden. Auch bei schlecht heilenden Knochenbrüchen oder bei einer Kalkschulter (Tendinosis calcarea) kommt das Verfahren erfolgreich zum Einsatz.

Werden die Kosten von meiner Kasse übernommen?

Ab dem 1. Januar 2019 kann die Stoßwellentherapie über die Gesetzlichen Krankenkassen beim Fersenschmerz (Fasciitis plantaris) von Fachärzten für Orthopädie, Fachärzten für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Fachärzten für Physikalische und Rehabilitative Medizin abgerechnet werden. Allerdings muss nachgewiesen werden, dass in den letzten 6 Monaten eine Behandlung auf Grund einer Fersenhautentzündung (Fasziitis Plantaris) stattgefunden hat. Für alle anderen Diagnosen wird die Stosswellentherapie in unserer Praxis als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL-Leistung) angeboten.

Von den Privaten Krankenkassen werden die Behandlungskosten in der Regel übernommen.

Wie oft wird die Behandlung durchgeführt?

Bei den meisten Patienten wird die extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT) alle 5 -7 Tage durchgeführt. Je nach vorliegender Krankheit braucht es zwischen 5 und 20 Behandlungen. Manche Patienten sind bereits nach der ersten Behandlung beschwerdefrei.

Hyaluronsäure

Die Hyaluronsäure wird direkt in das betroffene Gelenk gespritzt, um die Schmier- und Pufferfunktion sowie die Viskosität wiederherzustellen und so die Schmerzen zu lindern. Gerade durch das Einwirken auf die Gelenkschmiere können arthrotische Beschwerden gemildert werden. Außerdem stabilisiert sie den Knorpel, beugt Entzündungserscheinungen vor und regt die Produktion körpereigener Hyaluronsäure an.
Eine Hyaluronsäuretherapie wird bei Arthrose eingesetzt, wenn Schmerzmittel alleine nicht mehr in verantwortungsvoller Dosierung ausreichen und ein Gelenkersatz vermieden werden kann. Gerade bei starken Arthroseschmerzen kann eine Therapie mit Hyaluronsäure helfen, die Lebensqualität zu erhalten.

Anwendungsgebiete

Grundsätzlich eignet sich eine Hyaluronsäuretherapie bei Arthrose für alle größeren und kleineren Gelenke wie Hüft-, Knie-, Sprung-, Großzeh-, Schulter-, Ellenbogen- oder Handgelenk.

FAQ

Warum ist eine Hyaluronsäure-Therapie bei Arthroseschmerzen sinnvoll?

Bei arthrosebedingten Schmerzen werden meist Cortison- oder Lokalanästhetika ins Gelenk gespritzt. Diese wirken jedoch nur vorübergehend. Außerdem können besonders Betäubungsmittel dem Knorpel schaden.8 Hyaluronsäure hingegen wirkt -bei Verwendung des richtigen Produktes- als natürlich vorkommende Substanz schonend und lindert Schmerzen nicht nur schnell, sondern auch langanhaltend. Außerdem kann sie degenerativen Prozessen im Knorpel gezielt entgegenwirken. Dies konnte auch in wissenschaftlichen Studien belegt werden und wir von führenden nationalen und internationalen Fachgesellschaften empfohlen.
Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) weisen darauf hin, dass die Therapie mit Hyaluronsäure als intraartikulare Spritzentherapie ein wichtiger Bestandteil der Arthrosetherapie ist.

Werden die Kosten von meiner Krankenkasse übernommen?

Die Hyaluronsäure-Therapie ist gemäß Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung nicht Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung, weshalb die Gesetzlichen Krankenkassen die Kosten hierbei nicht übernehmen

Die Privaten Krankenkassen übernehmen in den allermeisten Fällen die Kosten für die Behandlung.

Ab wann kann ich mit einer Besserung der Beschwerden rechnen?

Eine Besserung der Symptomatik tritt individuell sehr unterschiedlich ein und beginnt teilweise schon nach der ersten Injektion, kann aber auch erst nach der letzten Behandlung erst richtig eintreten.

Wie wirkt Hyaluronsäure?

Injektionen mit Hyaluronsäure können Arthroseschmerzen in frühen Stadien (Arthrose Grad II bis Grad IV) ohne Nebenwirkungen häufig deutlich verbessern. Diese symptomatische Verbesserung kann bei einzelnen Patienten über Monate oder Jahre anhalten, wie Studien zur Hyaluronsäurebehandlung belegen. Die Wirkung ist aber nicht bei jedem Patienten sicher. Bei positiver Wirkung verspüren die Arthrosepatienten eine wesentlich bessere Belastbarkeit ihres von Arthrose befallenen Gelenks.

Wie wird Hyaluronsäure hergestellt?

Das Hyaluronsäreprodukt, welches wir in unserer Praxis verwenden wird aus Bakterien durch Fermentation (ein biochemischer Prozess) gewonnen; ist also vegan und nicht (wie manche anderen Hyaluron-Produkte) tierischen Ursprungs.

ACP-Therapie (Autologes Conditioniertes Plasma)

ACP ist die Abkürzung für „Autologes Conditioniertes Plasma“. Autolog bedeutet im medizinischen Sprachgebrauch „körpereigen und biologisch“. Conditioniert bedeutet in diesem Zusammenhang aufbereitet. Und das P steht für Plasma, ein Bestandteil des Blutes.
Bei der ACP-Therapie handelt es sich um eine Form der Eigenbluttherapie. Das „Autolog Conditionierte Plasma“ ist also eine speziell aufbereitete Form des Eigenbluts, das in der Schmerztherapie vor allem zur Behandlung von Beschwerden durch Gelenksabnützung (Arthrose), Knorpelverschleiß, degenerative Sehnenverletzungen (Tennisellenbogen, Achillessehnenreizung, usw.) und akuten Sportverletzungen zum Einsatz kommt.

Der Wirkstoff im Detail

Körpereigenes (autologes) Blutplasma wird durch ein besonderes Verfahren vom Rest des Blutes getrennt. Dadurch werden dessen Wirkstoffe – vor allem Blutplättchen (Thrombozyten), Wachstumsfaktoren aber auch Stammzellen – konzentriert. Es entsteht somit plättchenreiches Plasma. Dieses ACP ist ein körpereigener, biologischer Wirkstoff ohne Zusatz von künstlichen Substanzen und ohne Kortison. Das macht ACP in der Anwendung besonders sicher und verträglich.

Die ACP-Therapie ist somit eine absolut natürliche, sehr sichere und gut verträgliche Art der Schmerztherapie. Sie kann bei Arthrose, Sehnenverletzungen und Sportverletzungen helfen schneller wieder fit zu werden, den Schmerz zu reduzieren und die Heilung deutlich zu beschleunigen.

Anwendungsgebiete

FAQ

Wie oft muss ACP verabreicht werden?

Um ein gutes Ergebnis zu erzielen ist in der Regel eine 3-5 malige Verabreichung notwendig

Werden die Kosten von meiner Krankenkasse übernommen?

Die meisten Privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten der Behandlung
Leider werden die Kosten bei den Gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, sodass die ACP-Therapie in unserer Praxis als IGeL Leistung angeboten wird

Magnetfeldtherapie

 Durch die Anregung der Durchblutung und des Stoffwechsels werden Entzündungsprozesse eingedämmt und somit die Regeneration und Heilung des Gewebes angeregt.

Chirotherapie

Ist ein Gelenk im Bereich der Wirbelsäule oder der Extremitäten in seiner Beweglichkeit eingeschränkt, führt das oft über einen Gelenkfunktionsverlust zu Schmerzen. Über spezielle chirotherapeutische Grifftechniken wird das ursprüngliche Bewegungsausmass wieder hergestellt. Zudem wird die Schmerzleitung und Verarbeitung positiv beeinflusst.

Kinesio-Taping

Der Japanische Arzt Kenzo Kase entwickelte vor etwa 40 Jahren diese Methode. Über individuell zugeschnittene, elastische Klebetapes auf die betroffene Körperregion wird über die Beeinflussung des Muskeltonus eine Schmerzreduktion erzielt. Das Tape verbleibt in etwas 5 Tage auf der Haut und wird von uns oft im Leistungssport angewendet.

Kortisonfreie Infiltrationen

Über ein kortisonfreies Infiltrationsverfahren mit pflanzlichen Mitteln werden Sehnen- und Muskelansätze sowie Gelenkkapselregionen infiltriert, um Schmerzen und Entzündungsbereiche zu minimieren.

Sportmedizin

Bewegung ist nicht nur für das Wohlbefinden wichtig. Durch regelmäßige Bewegung entwickelt sich ihre Gesundheit nachhaltig. Über eine individuelle Trainingsberatung soll die Sportfähigkeit längerfristig erhalten bleiben. Wir behandeln in unserer Praxis alle Arten von Sportverletzungen.

Arthrosetherapie und Knorpelschutz

Die Arthrose kann durch degenerativen oder traumatischen Knorpelverschleiß auftreten. Eine Gelenkarthrose kann lange konservativ behandelt werden. Wir sehen es als unsere Aufgabe, im Rahmen einer individuellen Beratung Ihre Schmerzen zu reduzieren und die Gelenkbeweglichkeit zu verbessern, um Ihre Lebensqualität zu erhöhen.

Präventive Orthopädie

Beratung bei Beschwerden am Bewegungsapparat, Empfehlung für Training und Sport, Prävention arthrotischer Erkrankungen, Einlagenversorgung.

TENS

Die transkutane elektrische Nervenstimulation ist eine elektromedizinische Reizstromtherapie, die zur Behandlung von Schmerzen (Analgesie) und zur Muskelstimulation eingesetzt wird.